Anonyme Anrufe und Stippvisiten: Anwalt rügt »rechtswidrige Schnüffelei« bei Hartz-IV-Empfängern in Göttingen. Bürgermeister kann kein Fehlverhalten erkennen
Der Mann wollte anonym bleiben. Im April dieses Jahres teilte ein Anrufer dem Göttinger Sozialamt mit, eine Hartz-IV-Empfängerin aus der Stadt halte sich gar nicht regelmäßig in ihrer angegebenen Wohnung auf, sondern lebe bei ihrem Freund. Nach dem Telefonat entsandten die Stadt und der Landkreis Göttingen Mitarbeiter, um in der Nachbarschaft der Frau weitere Erkundigungen einzuholen. Es folgte die Leistungseinstellung, die Betroffene wurde weder angehört noch informiert.
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